Kunstraum München

 

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Während der Ausstellungen

Mittwoch bis Sonntag, 14-19h

 

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  1973 – 2012

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  1. Bernhard Schreiner

    Power Supply – Sonisches Arbeiten

     

    Eröffnung und Konzert:

    Mittwoch, 24. September, 19 Uhr

     Kunstraum Bernhard Schreiner

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    Unter Stichworten wie Sonische Kunst (Sonic Art) oder Transmission Art entwickeln seit einigen Jahren bildende Künstlerinnen und Künstler ein erneuerten Verständnis des Akustischen in der bildenden Kunst.

     

    Einige nehmen dabei bewusst Bezug auf frühe Überlegungen des amerikanisch-australischen Kunsttheoretikers Douglas Kahn („Anmaßung der Musik“). Andere erspüren ein Fehl-Lesen und Miss-Sehen ihres Schaffens auf Grund einer musikalischen Umklammerung und suchen deshalb nach Möglichkeiten der ästhetischen Befreiung.

     

    Dies ist unser Ausgangspunkt zur Ausrichtung der ersten Einzelausstellung in München des Frankfurter Künstlers Bernhard Schreiner (*1971 in Mödling bei Wien). Schreiner ist einem breiteren Kunstpublikum vor allem durch seine gemeinsame Arbeit mit Thomas Bayrle bekannt, zum Beispiel zur documenta13 in Kassel, oder zuletzt durch seine Sound-Installation „The Encryption Garden“ im Frankfurter Städel Museum in Zusammenarbeit mit Alan B. Richmond. Die Ausstellung im Münchner Kunstraum will nicht den kollaborativen Aspekt seines Werkes, sondern Bernhard Schreiners Überlegungen zum Akustischen in den Vordergrund stellen. An Hand Schreiners sonischer, raumfüllender Arbeitsweise soll die grundsätzlichere Frage diskutiert werden: Was macht die bildende Kunst mit dem Hören, und warum verträgt sich das nicht mit der Musik?

     

    Neben einer Auswahl an Papierarbeiten und Plastiken im Parterre der Ausstellung zeigt Bernhard Schreiner im Obergeschoss eine eigens für den Kunstraum realisierte neue Arbeit: „Power Supply“ (Netzanschluss).

    Unterschiedliche Volt und Ampere-Stärken handelsüblicher Netzteile in Kombination mit unterschiedlichen Typen von Lautsprechern erzeugen immer andere Ergebnisse. Flächige, knisternde, rhythmisch klickende Tonstrukturen erinnern an das Klangvokabular zeitgenössischer elektro-akustischer Musik, ohne jedoch deren konservative Logik von Komposition oder Instrument zu übernehmen.

     

    Kuratiert von Ralf Homann

     

    Die Ausstellung wird gefördert von der Hypo-Kulturstiftung und dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München.